Noch im laufenden Jahr soll das erste von zwei geplanten Heizkraftwerken der Stadtwerke in Betrieb gehen. Aus Platz- und Immissionsgründen haben sich die Gremien der Stadt für eine Pelletsanlage mit ca. 1 MW Leistung entschieden. Diese Anlage wird unterirdisch auf einem städtischen Grundstück an der Abensstraße installiert werden. Ein erster Erschließungsstrang wird über die Oterriedergasse Richtung Rathaus gelegt werden. Dabei können alle Gebäude entlang dieser Haupterschließungsachse auf Wunsch gerne angebunden werden. Weitere Anschlussverbindungen sollen in Abhängigkeit von der Nachfrage Richtung Herzogskasten und Karmelitenplatz / Weinbergerstraße erfolgen. Leitungen und Leerrohre werden in diesen Bereichen baubegleitend mit den Straßensanierungsmaßnahmen verlegt.
Mittlerweile sind die Tarifkonditionen beschlossen. Auf Anfrage wird ein Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen herkömmlicher Heiztechnik und Wärmeverbundtechnik ausgearbeitet, der eine Entscheidungshilfe geben soll. Unser Mitarbeiter Herr Eichstädter steht Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung.
Zur Vorbereitung dieses Vergleichs bitten wir einen Erhebungsbogen zum Wärmebedarf auszufüllen und an uns zu senden. Den Erhebungsbogen finden Sie hier. Dieser kann am PC ausgefüllt und ausgedruckt werden.
Die zweite Anlage ist für die Sporthalle am Stadion geplant und bietet den benachbarten Anwesen Versorgungsmöglichkeiten.
Das Tarifsystem der Stadtwerke ist einheitlich und gilt für das gesamte Stadtgebiet. Wichtig ist, dass für den Kostenvergleich eine Gesamtkostenbetrachtung notwendig ist. Selbstverständlich ist der Öl- oder Gasbezugspreis alleine nur ein Teil der Kosten, die für den Betrieb einer eigenen Heizungsanlage entstehen. Betriebs-, Anschaffungs-, und Wartungskosten sind in eine Vergleichsbetrachtung realistischer Weise mit einzubeziehen.